Das Portal bietet Presseinformationen und Hintergrundmaterial zu Desertec sowie zur ABB-Beteiligung, zu Hochspannungsgleichstrom-Übertragung (HGÜ) und Bildmaterial.
Zur Vergrößerung oder zum Download klicken Sie bitte auf die Karte.
Bis zum Jahr 2050 sollen riesige Kapazitäten für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in den Wüsten Nordafrikas und des Mittleren Ostens entstehen. Ein Teil des erzeugten Stroms soll Europa zugute kommen.
Hinter diesen Plänen standen anfangs der Club of Rome sowie die Desertec Foundation, und auch ABB hat schon in den 1990er Jahren die Pläne eines pan-europäischen Gleichstromnetzes mitentworfen. Im Jahr 2009 wurde mit großer Medienaufmerksamkeit die Desertec Industrial Initiative in München ins Leben gerufen, die im Oktober 2009 in die Gründung der Dii GmbH in München mündete. Die Dii will in diesem Prozess Wegbereiter, Katalysator und Koordinator sein und versteht sich als Partner internationaler und lokaler politischer und industrieller Vertreter. Gesellschafter der Dii sind derzeit 21 Unternehmen, darunter auch ABB; außerdem wird die Initiative von über 30 Partnerunternehmen unterstützt.
Mitte Juni 2012 präsentierte Dii die Studie “Desert Power 2050”, die die zukünftigen energiebezogenen Herausforderungen Europas sowie des Mittleren Ostens und Nordafrikas (MENA) untersucht. Sie zeigt, wie auf Grundlage existierender Technologien, die auch zum Portfolio von ABB gehören, Sonnen- und Windressourcen mit entsprechenden Netzen zur Versorgung von MENA und Europa mit nachhaltiger und bezahlbarer Energie beitragen können.
>> zur Studie "Desert Power 2050" inkl. Download-Möglichkeit