Gemeinsam für mehr Sicherheit

Sicher ist: Jeder Unfall ist einer zuviel. Deswegen hat Arbeitssicherheit höchste Priorität. Sicher ist auch: Allein das Aufstellen von Regeln für den Arbeitsschutz schützt noch nicht. Mit einem umfassenden Programm, das alle Mitarbeiter anspricht, kann man hier auf Nummer Sicher gehen.

Bei ABB werden durch das Programm ALPHA nicht nur Gefahrenquellen am Arbeitsplatz beseitigt: Das Thema wird den Mitarbeitern auch an konkreten Beispielen bewusst gemacht.

ALPHA - das Arbeitssicherheitsprogramm von ABB Deutschland

Mit dem Programm ALPHA will ABB die Prävention im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz erhöhen. ALPHA steht für „Arbeitsschutz-Langfrist-Programm hilft ABB“ und ist ein Bestandteil der Nachhaltigkeits- politik des Unternehmens. „Schließlich ist die Qualität des Arbeitsschutzes auch ein Indikator für den Erfolg unseres Konzerns“, erklärt Udo Weis, Beauftragter für nachhaltige Entwicklung bei ABB in Deutschland. Außerdem gehöre es zur sozialen Verantwortung von ABB, für Bedingungen zu sorgen, unter denen die Mitarbeiter sicher und gesund arbeiten können.

Die fünf Stufen von ALPHA

Diese werden in fünf durch ALPHA festgelegte Stufen weiter verbessert: Im ersten Schritt erhalten Führungskräfte eine Schulung. Ihre Mitarbeit ist die Basis für den Erfolg des Programms.

Arbeitsschutzteams definieren die Ziele für ihre jeweilige ABB-Gesellschaft. Um Schwachstellen in den verschiedenen Arbeitsprozessen und somit mögliche Gefahrenquellen zu erkennen, analysieren die Teams vergangene Unfälle. Anschließend wird ein auf die entsprechende Gesellschaft zugeschnittener Maßnahmenplan erstellt.

Mit Aktionstagen, Infobroschüren und Schulungen gilt es dann, die Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren. Dazu gehört zum Beispiel, Notsituationen nachzustellen. „Die richtige Vorgehensweise in einer brenzligen Situation bleibt den meisten besser im Gedächtnis, wenn sie eine solche schon mal „erlebt“ haben“, erklärt Udo Weis. Wer bei einer der Mit-Mach-Aktionen ein Feuer auf dem Werksgelände erfolgreich bekämpft hat, wird auch im Ernstfall mit dem Feuerlöscher umgehen können.

Noch wichtiger ist jedoch das korrekte Verhalten im Arbeitsalltag. Hier muss das Sicherheitsbewusstsein gestärkt werden, da viele Mitarbeiter die Risiken am Arbeitsplatz unterschätzen. ABB gibt engagierten Mitarbeitern deshalb die Möglichkeit, sich zu Ersthelfern oder Sicherheitsbeauftragten ausbilden zu lassen. Bei ABB zählen heute zehn Prozent der Mitarbeiter zu den Ersthelfern. Sie haben einen Erste-Hilfe-Kurs besucht und sind somit in der Lage, bei einem Unfall umgehend die richtigen Maßnahmen einzuleiten. Bei Fragen in Sachen Sicherheit können sich die Mitarbeiter an ihren jeweiligen Sicherheitsbeauftragten wenden. Als Kollege besitzt dieser die erforderliche Nähe zu ihrem Betätigungsfeld und kann so dem Vorgesetzten bei der Umsetzung des Arbeitsschutzprogramms helfen. Denn neben den technischen Sicherheitsvorkehrungen ist vor allem eines wichtig: Verantwortung für sich und die anderen zu übernehmen.

Der letzte Schritt des ALPHA-Programms sieht die Einführung von Kennzahlen vor, mit denen sich die Erfolge im Arbeits- und Gesundheitsschutz messen lassen: Damit sind die Voraussetzungen für Sicherheit und Schutz am Arbeitsplatz geschaffen. Für den Erfolg des Programms ist jeder Einzelne verantwortlich – das ist sicher.

Last edited 2012-04-17
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