Aus diesen Freundschaften entwickeln sich weitergehende Partnerschaften. Einige Mitarbeiter haben, durch das Projekt motiviert, Kontakt zu benachbarten Einrichtungen für geistig behinderte Menschen aufgenommen und unterstützen lokale Aktionen, wie Sport- und Spielfeste oder Trainings. Mitarbeiter in Düsseldorf helfen beispielsweise finanziell den Kanuten vor Ort, damit die Sportler professionell trainieren und zu den Spielen anreisen können. In Berlin organisieren Ausbilder des ABB Training Centers jährlich ein Fußballturnier, bei dem ABB-Mitarbeiter gegen Special Olympics-Mannschaften antreten.
ABB Helfer unterstützen die Athleten, hier bei den Sommerspielen in Bremen 2010
Von den Nationalen Spielen kommen die Mitarbeiter verändert zurück: Sie haben Berührungsängste überwunden und sind auf andere zugegangen. Wer wie sie neugierig und aufgeschlossen die Perspektive wechselt und bereit ist, von anderen zu lernen, kommt auf ganz neue Lösungen. Mitarbeiter, die über ihren Tellerrand hinausschauen und sich ehrenamtlich engagieren – solche Menschen sind bei ABB gefragt.
Auf die Entfaltung der sozialen Kompetenz legen wir auch bei der Ausbildung unserer jungen Mitarbeiter großen Wert. Das gemeinsame Erlebnis mit den behinderten Menschen, das auf Augenhöhe stattfindet, ist gerade für die Auszubildenden beeindruckend. Sie bilden eine tragende Säule des ABB-Engagements. Ohne Berührungsängste sind sie bei allen nationalen Spielen dabei und fahren dafür quer durch Deutschland. Unter anderem haben Sie bereits olympische Fackeln für die offiziellen Zeremonien eigenhändig angefertigt.