2010-08-06 - Die ersten vier Wochen des dreimonatigen Vorpraktikums der Ingenieurstudenten im ABB Training Center in Heidelberg sind vorbei, und das Feedback könnte nicht besser sein. Drei Studenten aus den Studiengängen Elektrotechnik und Mechatronik (Bachelor of Engineering) der Dualen Hochschule Baden-Württemberg berichten über ihre bisherigen Tätigkeiten und den Eindruck, den sie bislang von ihrem Praktikum gewonnen haben.
In einem sind sich die Studenten Ulrich Wahl (Studiengang Mechatronik), Jacqueline Mayer und Marc Heines (beide Studiengang Elektrotechnik) einig: Das Praktikum bei ABB macht viel Spaß und ist äußerst interessant. Gerade der modulare Aufbau macht es sehr abwechslungsreich. So haben sich Wahl und die anderen Mechatronik-Studenten in den ersten Wochen unter anderem mit den Grundlagen technischen Zeichnens und dem Bauen von Testgeräten für speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) beschäftigt. Für die Elektrotechnik-Studenten ging es vor allem um die Grundlagen der Elektrotechnik, Pneumatik und SPS.
Hoher Praxisanteil von Vorteil
Die angehende Ingenieurin Mayer schätzt vor allem, dass die Studenten zum selbstständigen Arbeiten ermutigt werden und stets eine neue Herausforderung auf sie wartet: „Wir bekommen eine Aufgabe und müssen eigenständig nach einer Lösung suchen.“ Außerdem würden sie rundum perfekt betreut. „ABB sorgt dafür, dass wir nachher mit perfekten Voraussetzungen ins Studium einsteigen können“, ergänzt Mayer.
Ingenieurstudenten Wahl (links) und Mayer bei einer Schaltungsprüfung. Der Mechatronik-Student Wahl findet das Zeichnen am PC besonders interessant, weil er das in seiner vorausgegangenen Ausbildung zum Mechatroniker nicht kennengelernt hat. Was er als äußerst positiv empfindet, ist die gute Ausstattung der Ausbildungswerkstatt mit modernen Maschinen und Arbeitsplätzen.
Was alle drei Studenten positiv hervorheben, ist der Praxisbezug, der bei ABB im Vergleich zu anderen Unternehmen sehr hoch ist. „Besonders gefällt mir, dass man so viel ausprobieren und sein theoretisches Wissen praktisch anwenden kann“, erzählt Heines. So habe sich der angehende Ingenieur bisher beispielsweise ersten Lötversuchen gewidmet, Kabelanschlüsse hergestellt und mit verschiedenen Messgeräten gearbeitet. Ein länger-fristiges Projekt sei zudem der Bau einer digitalen Uhr.
Elektrotechnik-Student Heines lötet eine Platine.Den hohen Praxisanteil betrachtet auch Ausbildungs-leiter Lothar Eisele als besonderen Vorteil des Praktikums bei ABB: „Nach dem Praktikum haben unsere Studenten die grundlegenden Fertigkeiten und Kompetenzen, um in die späteren Praxisphasen im Studium problemlos einzusteigen.“ Eisele betont zudem die interdisziplinäre Ausrichtung des Praktikums, da die Studenten neben technischen Fertigkeiten auch so genannte Soft Skills vertiefen können. So haben sie unter anderem die Möglichkeit, ihre Englischkenntnisse zu erweitern, soziale Kompetenzen zu erwerben und den Internationalen Computerführerschein (ICDL) abzulegen.
Mehr über das Ausbildungsjahr 2010 und neue Einblicke in das Vorpraktikum der ABB-Studenten lesen Sie in den kommenden Tagen auf
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