Plus-Energie-Haus begeistert die Bundeskanzlerin

2010-08-30 - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Freitag, 27. August, das Plus-Energie-Haus der Technischen Universität (TU) Darmstadt besucht. Dieses ist komplett mit intelligenter ABB-Gebäudesystemtechnik ausgestattet.

Die letzte Station ihrer Energiereise führte Merkel, die in Begleitung von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle und Bundesumweltminister Norbert Röttgen reiste, nach Darmstadt, wo sie auf einer Pressekonferenz (Artikel siehe rechte Spalte) Bilanz über ihre Energiereise zog. Dabei machte sich die Kanzlerin deutschlandweit an zehn Stationen ein Bild über Stand und Entwicklung der regenerativen Energien.


Lutz Steiner (2.v.r.) stellt der Delegation aus TU-Professor Manfred Hegger, Röttgen, Merkel und Brüderle (v.l.) ABB-Produkte vor. Bild: TU Darmstadt

In Gesprächen mit Fachleuten wollte die Bundeskanzlerin erfahren, wie die Menschen die Herausforderungen der Zukunft im Energiebereich sehen. Hintergrund der Reise ist das neue Energiekonzept, dass die Bundesregierung Ende September vorstellen wird. "Wir wollen mit Blick auf Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit den erfolgreichsten und günstigsten Weg in der Energiepolitik gehen", zog Merkel Fazit. Die Energiereise habe ihr verdeutlicht, dass wenn die drei Punkte zusammengebracht werden sollen, in den Ausbau der Infrastruktur investiert werden müsse.

Im Plus-Energie-Haus "surPLUShome" machte sich die Kanzlerin ein Bild über das Wohnen im Jahr 2015. Lutz Steiner vom Lehrstuhl Regenerative Energien der TU erläuterte ihr die Technik des Hauses, stellte unter anderem ABB-Produkte vor. In dem Haus sind ABB-Produkte und -Systeme wie KNX-Geräte von ABB Stotz-Kontakt, Verteilerschränke von Striebel & John und intelligente Gebäudesystemtechnik von Busch-Jaeger verarbeitet – alle drei Tochtergesellschaften von ABB Deutschland.


Kein Glück mit dem Wetter: Die Delegation um die Bundeschefin mit Schirmen vor dem Solarhaus in Darmstadt. Bild: TU Darmstadt

Merkel zeigte sich von dem Gebäude beeindruckt, auf die Frage, ob sie darin wohnen wolle, gab sie sich jedoch zurückhaltend: "Für eine Weile schon, das Haus ist sehr praktisch, alle Küchengeräte sind vorhanden." Sie lobte das innovative Konzept des "surPLUShome", das 2009 im renommierten Architektur- und Energietechnik-Wettbewerb „Solar Decathlon" in Washington D.C. den ersten Preis gewonnen hat.

Mehr Infos zu ABB und dem Plus-Energie-Haus finden Sie hier.

Solar Decathlon
Der Solar Decathlon („Solarer Zehnkampf“) ist ein architektonischer und energietechnischer Wettbewerb des US-Ministeriums für Energie. Er findet alle zwei Jahre auf der National Mall in Washington D.C., zwischen Lincoln Denkmal, Weißem Haus und Capitol, statt. Er hat das Ziel, ein energieautarkes Gebäude für das Wohnen im Jahr 2015 zu entwerfen. Die Häuser dürfen ihren Energiebedarf nur über selbst produzierten Solarstrom decken. Die TU Darmstadt hat den Wettbewerb 2009 mit ihrem Haus "surPLUShome" gewonnen, das komplett mit ABB-Technik ausgestattet ist.

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    Merkel vor dem Haus "surPLUShome". Bild: TU Darmstadt
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