Mannheim, 26. Februar 2010 - ABB spart durch Ideenprogramm 2,1 Millionen Euro / „Ideen-Oskar“ für die drei besten Ideen des Jahres 2009 verliehen
Das ABB-Ideenprogramm erzielte im 59. Jahr seines Bestehens Einsparungen von etwa 2,1 Millionen Euro. Heute verleiht der ABB-Vorstand den so genannten Ideen-Oskar. Mit diesem Preis zeichnet ABB jährlich die drei besten Ideen zur Verbesserung von Produkten und Arbeitsabläufen aus.
Im Jahr 2009 reichten 4.357 Mitarbeiter insgesamt 2.726 Ideen ein und erzielten Einsparungen von 2,1 Millionen Euro. Damit liegt die Mitarbeiterbeteiligung wie in den Vorjahren auf einem konstant hohen Niveau. Im Gegenzug schüttete ABB im Jahr 2009 insgesamt Prämien in Höhe von etwa 350.000 Euro an die ideenreichen Beschäftigten aus. Die Mitarbeiter bewiesen damit nicht nur Kreativität, sondern auch eine hohe Teamfähigkeit: Knapp ein Drittel der 2009 eingereichten Ideen entstanden in gemeinsamer Arbeit. Auch die diesjährigen Oskar-Preisträger sind durchweg Mitarbeiter-Teams.
„Gute Ideen, Initiative und Engagement sind heute gefragter denn je“, betont ABB-Finanzvorstand und Arbeitsdirektor Hendrik Weiler. „Dazu brauchen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen, die mitdenken.“
Der goldene Ideen-Oskar geht in diesem Jahr nach Lüdenscheid zur ABB-Tochter Busch-Jaeger Elektro. Hier darf sich ein Team in der Montage von Unterputzschaltern freuen. Zur Verpackung von Schaltern und Steckdosen nutzen die Mitarbeiter aus der Montage jetzt teilweise die in der Logistik bereits vorhandenen Verpackungsanlagen. Durch die gesteigerte Effizienz in den Abläufen spart ABB rund 79.000 Euro im Jahr.
Die gleiche Mannschaft kann auch den zweiten Platz für sich verbuchen: Bisher musste die 15-teilige Endmontage-Anlage von vier Mitarbeitern betreut werden. Durch eine Optimierung der Abläufe und diverse technische Verbesserungen wird diese Aufgabe jetzt von drei Mitarbeitern pro Schicht übernommen. Die prämierte Idee entspricht Einsparungen von jährlich rund 77.000 Euro.
Der bronzene Ideen-Oskar geht an ein Team im ABB-Werk in Hanau-Großauheim. Durch Veränderungen an einer CNC-Drehmaschine konnte die Fertigungszeit pro Kolbenstange um fünf Minuten verringert werden. Diese Kolbenstangen werden in die hydromechanischen Federspeicherantriebe eingebaut. Durch diese Optimierung spart ABB Zeit und Geld, jährlich rund 44.000 Euro.
ABB in Deutschland erzielte im Jahr 2008 einen Umsatz von 3,69 Milliarden Euro und beschäftigte zum 30. Juni 2009 etwa 10.900 Mitarbeiter. ABB ist führend in der Energie- und Automationstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in der Energieversorgung, der Industrie und im Handel, ihre Leistung zu verbessern und die Umweltbelastung zu reduzieren. Der ABB-Konzern beschäftigt etwa 117.000 Mitarbeiter in rund 100 Ländern.
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Gewinner des goldenen Ideen-Oskars: Das Siegerteam Vassiliki Kiromiti (M.) und Roger Geltenpoth (r.) aus Lüdenscheid mit ABB-Finanzvorstand und Arbeitsdirektor Hendrik Weiler (l.).

Platz zwei für Busch-Jaeger: Auch der silberne Ideenoskar 2009 geht an ein Team aus Lüdenscheid. ABB-Vorstand Hendrik Weiler mit Alev Kurt und Nuray Elmas (v.l.n.r.).

Bronze für Hanau-Großauheim: Hendrik Weiler gratuliert Sedat Öge, Patrick Geupel und Alexander Willing (v.l.n.r.) zum dritten Platz.