2006-09-20 - Am vergangenen Freitag gingen in Berlin die Special Olympics National Games 2006 mit einer feierlichen Schlusszeremonie zu Ende.

Bernd Rörig aus Mannheim zog im Namen aller ABB-Volunteers Bilanz.
Im Rahmen der Feier, die auf der Bühne im Olympic Town stattfand, durfte Bernd Rörig aus Mannheim im Namen aller ABB-Volunteers Bilanz ziehen. "Es hat uns großen Spaß gemacht, Euch zu unterstützen und wir freuen uns schon auf die nächsten Spiele", sagte Rörig, der zum fünften Mal dabei war und während der National Games für die Koordination der zentralen Siegerehrung verantwortlich war.

Vier ABB-Mitarbeiter durften zum Abschluss der Spiele die olympische Fahne einholen.
Vier weiteren ABB-Mitarbeitern wurde ebenfalls eine besondere Ehre zuteil: Gerhard Brückner vom Standort Herne, Kerstin Böhme aus Frankfurt-Praunheim, Dürdane Ceran aus Lüdenscheid und Norbert Bürck vom Standort Sasbach holten im Rahmen des feierlichen Abschlusszeremoniells die olympische Fahne ein und übergaben sie in einem symbolischen Akt an Harald Denecken, Bürgermeister der Stadt Karlsruhe, die die Special Olympics National Summer Games 2008 ausrichten wird.
Mit dem Löschen des olympischen Feuers gingen die Spiele in Berlin offiziell zu Ende. Zusammen mit den Sportlern machten sich auch die 200 ABB-Mitarbeiter wieder auf den Heimweg.
Seit Montag haben die ABBler wieder ihre Arbeit aufgenommen, doch die Eindrücke der vergangenen Woche wirken nach.
Michael Hebinger vom Standort Ladenburg, der zum dritten Mal als Helfer dabei war, fasst zusammen: „Ich gehe nach den Special Olympics sehr viel motivierter an die Arbeit, da ich die Begeisterung der Sportler mitnehme.“
Einen gelungenen Einstand als Helferin feierte in diesem Jahr Bianca Kück aus Friedberg: "Es ist eine Supersache, was hier auf die Beine gestellt wird – die Spiele haben meine Erwartungen absolut übertroffen." Das Schönste sei, findet die 29-Jährige, wenn die Sportler überglücklich aus dem Stadion kämen: "Dann weiß man, dass die Teilnahme als Volunteer die richtige Entscheidung war."
"Man bekommt viel von den Sportlern zurück", schwärmt auch Gabriele Ebenslander aus Heidelberg über die Begeisterung der Athleten. Gerade den Nicht-Behinderten, ergänzt Ebenslander, werde bei den Spielen gezeigt, wie wichtig die Freude am Engagement und Erfolg in der Gemeinschaft ist.