Ein Haus für Washington - Energieeffizienz „Made in Germany“

Gebaut hat das sogenannte Solar Decathlon Haus die Technische Universität (TU) Darmstadt. Die TU nimmt am gleichnamigen Hochschulwettbewerb zum Thema Wohnen 2015 teil. Ausgerüstet ist das Haus komplett mit intelligenter ABB-Gebäudesystemtechnik.

Das Solar-Haus steckt voller intelligenter ABB-Gebäudesystemtechnik.
Unter dem Motto „Future – Made in Germany“ soll das Haus den Vorsprung deutscher Technologie im Bereich erneuerbare Energien und energieeffizienter Gebäudesystemtechnik demonstrieren.

Im Wettbewerb wird es gegen 19 andere Häuser aus anderen Ländern antreten. Nicht irgendwo: Auf der National Mall in Washington D.C., zwischen Lincoln-Denkmal und Capitol, das Weiße Haus – außer Konkurrenz – direkt nebenan. Im September machte sich das Haus, zerlegt in seine Einzelteile, per Schiff auf den Weg in die amerikanische Hauptstadt.

Zuverlässiger Partner

„Unser Vertriebsnetzwerk hat bei dem Projekt hervorragend funktioniert“, sagt Bernd Wagner, der die TU zusammen mit Bernd Jung von ABB-Seite aus betreut. „Die Architektur- und die elektrotechnische Fakultät der Uni suchten einen zuverlässigen Partner für das Projekt“, erinnert sich der Vertriebsmann an die Anfänge vor nicht einmal einem halben Jahr.

Nach Treffen an der Uni und auf der Elektrofachschau ELTEFA in Stuttgart, wo die TUler die ABB-Produkte begutachten konnten, ermittelten die Studenten die erforderlichen Materialien und Produkte. Über die Sommermonate wurde dann in Darmstadt gebaut und installiert: KNX-Geräte von ABB STOTZ-KONTAKT, Verteilerschränke von Striebel & John und intelligente Gebäudesystemtechnik von Busch-Jaeger – alles fand seinen Platz. „Wir wollten nicht als Sponsor des Projekts auftreten, wir wollten die TU von unseren Produkten und unserem Know-how überzeugen. Das haben wir geschafft“, sagt Wagner.


Erfolgreiches Team: Wissenschaftler der TU und ABB-Experten beim Bau des Solar Decathlon Hauses.

Entscheidend, so Wagner, sei die pragmatische Zusammenarbeit auf der Ebene der Applikationstechnik gewesen. So wurden die Produkte als Systeme eingebaut und neue Ideen eingebracht. So war zum Beispiel der ABB i-Bus KNX Raumcontroller in der ursprünglichen Planung nicht vorgesehen. Als es im Elektroverteiler eng wurde, konnte damit die für die gewünschte Funktionalität erforderliche Hardware problemlos dezentral installiert und als positiver Nebeneffekt der Verdrahtungsaufwand deutlich reduziert werden.

„Wir freuen uns, mit ABB einen zuverlässigen und innovativen Partner für das Projekt gefunden zu haben. Die Produkte haben alle Anforderungen erfüllt“, lobt Professor Thomas Hartkopf, Leiter des Lehrstuhls für Regenerative Energien an der TU Darmstadt, die Zusammenarbeit.


Kaum fertig, wird das Haus für den Transport in die US-Hauptstadt "zerlegt".

Einen Monat dauert die Seereise des intelligenten Hauses über den Atlanik. Mitte Oktober wird es aufgebaut sein und kann sich dann mit den anderen „Häusern der Zukunft“ messen. Beim letzten Wettbewerb dieser Art vor zwei Jahren belegte die TU den ersten Platz.

Mit der energieeffizienten und innovativen Gebäudesystemtechnik von ABB sind die Weichen für eine erfolgreiche Titelverteidigung gestellt. Der Sieger wird in der US-Hauptstadt am 17. Oktober gekürt. Im kommenden Jahr wird das Haus wieder in Darmstadt stehen. Dann können sich auch Kunden von den Vorzügen der ABB-Technik überzeugen.

Solar Decathlon

Der Solar Decathlon („Solarer Zehnkampf“) ist ein architektonischer und energietechnischer Wettbewerb des US-Ministeriums für Energie. Er hat das Ziel, ein energieautarkes Gebäude für das Wohnen im Jahr 2015 zu entwerfen. Die Häuser dürfen ihren Energiebedarf nur über selbst produzierten Solarstrom decken.

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    Auf dem Gelände der TU entsteht das Solar-Haus.
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