Immer der Sonne entgegen

München / Mannheim, 17. Februar 2009 - Mit der skalierbaren ABB-Steuerung AC500 werden Solar-Module der Sonne nachgeführt. So wird zu jeder Zeit die optimale Einstrahlung des Sonnenlichts gewährleistet.

Die Stromversorgung über Photovoltaikanlagen gewinnt weltweit an Bedeutung. Solaranlagen sind einfach zu installieren, kostengünstig zu betreiben und sie sind überall dort einsetzbar, wo Sonnenlicht zur Verfügung steht. Auf der Hannover Messe 2009 präsentiert ABB eine Anwendung zum effizienten Betrieb von Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen.


Bei großen Solarparks folgen die beweglichen Solar-Module bereits heute oft dem Stand der Sonne.


Das Spektrum der installierten Solaranlagen reicht von kleinen, fest installierten Anlagen für den Hausgebrauch bis zu großen Solarparks. Bei diesen Solarparks, so genannten nachgeführten Anlagen, sind die Module auf ein Trägersystem montiert, das in einer (horizontal) oder zwei (horizontal und vertikal) Achsen beweglich ist. Mit der skalierbaren SPS AC500 werden die Solaranlagen so gesteuert, dass die Sonneneinstrahlung effizient genutzt werden kann. Solar-Algorithmen mit hoher Auflösung, direkt in der Software implementiert, sorgen für die exakte Nachführung der Solaranlage.

Spezielle Funktionsbausteine berechnen dabei alle erforderlichen Werte zur Panelsteuerung anhand der örtlichen Koordinaten, des Datums und der Uhrzeit. Das Solar-Modul kann so dem jeweiligen Sonnenstand nachgeführt werden. Die Sonnenstrahlen treffen dadurch möglichst senkrecht mit der größten Wirkung auf die Solarzellen. Je nach Standort und Ausführung des Nachführsystems werden Ertragssteigerungen von bis zu 35 Prozent gegenüber festen Systemen erzielt. Neben den Photovoltaikanlagen kommt diese Technik auch bei Thermosolaranlagen zum Einsatz. Hier werden die Solarthermie-Kollektoren der Sonne nachgeführt.

Fakten zur AC500 für nachgeführte Photovoltaikanlagen:
  • Berechnung des Sonnenverlaufs.
  • Erfassung und Auswertung der angeschlossenen Sensorik (zum Beispiel Windmesser).
  • Sichere Positionierung bei bestimmten Ereignissen (zum Beispiel bei Sturm oder Schnee).
  • Betriebsmodus "Manuelle Positionierung" vorhanden.
  • Sollwertvorgabe für die Antriebe.
  • Speichern wichtiger Ereignisse und Betriebszustände (Datenlogging).
  • Daten-Fernübertragung.

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