Nachhaltigkeit: Innovative Technologie reduziert Schadstoffemissionen um 99 Prozent

ABB trägt zur Reduzierung der Kohlendioxid (CO2)-Emissionen bei, indem es die Energieversorgung von Erdölplattformen über Onshore-Anlagen ermöglicht, so dass die nötige Energie nicht auf dem Meer erzeugt werden muss. Die von ABB entwickelten innovativen Technologien übertragen mit nur sehr geringen Umweltauswirkungen Strom von konventionellen Wasserkraftwerken an Land zu den Ölplattformen.

Die Kohlendioxid-Menge, die durch ein küstengestütztes Wasserkraft-Versorgungssystem produziert wird, beträgt weniger als ein Prozent der Emission, die durch eine Offshore-Stromerzeugung verursacht würde. Ergebnisse eines ABB-Pionierprojekts auf der 70 Kilometer vor der norwegischen Küste befindlichen Plattform „Troll A“ von Statoil zeigen, dass die Menge des bei der Stromerzeugung auf der Plattform entstehenden Kohlendioxids zu den durch die Wasserkraftnutzung an der Küste verursachten CO2-Emissionen im Verhältnis von 800 zu 6 steht.

Auf den meisten Plattformen erfolgt die Stromversorgung durch Generatoren und Kompressoren, die durch Gasturbinen vor Ort angetrieben werden. Viele dieser Anlagen haben eine Gesamteffizienz von maximal 20 bis 25 Prozent, was zu hohem Gasverbrauch und Emissionen von 800 Kilogramm CO2/Megawatstunde (Mwh) führt. Daher werden hier zwei spezielle, umweltfreundliche Technologien von ABB eingesetzt: ein HVDC-Light-Übertragungssystem und der Motorformer, ein auf Kabeltechnologie beruhender Hochspannungs-Motor, der einen Kompressor ohne Abspanntransformator antreibt. HVDC-Light und ein Unterwasserkabel übertragen den an der Küste durch Wasserkraft erzeugten Strom von Kollsnes zu zwei Motorformern für das elektrische Antriebssystem auf der Plattform „Troll A“. Die von diesem System verursachten Emissionen betragen lediglich 6 Kilogramm CO2/MWh.

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    Der Kohlendioxid-Ausstoß von Wasserkraftwerken an Land beträgt weniger als ein Prozent dessen, was Stromgeneratoren auf Ölbohrinseln emittieren.

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