Robotersimulation spart Zeit und Kosten

Friedberg, 22. Juni 2010 - Neue Softwareversion steigert Effizienz beim Programmieren von Roboteranwendungen

Offline-Programmieren und -Simulieren von Robotersystemen auf einem Standard-PC spart markant Kosten. Denn der reale Roboter arbeitet während dessen ohne Produktions- bzw. Betriebsunterbrechung weiter. Mit der aktuellen RobotStudio Version 5.13 eröffnet ABB nun neue Dimensionen bei der Planung, Programmierung und dem Betrieb von robotergestützten Anlagen. Sie ist die leistungsstärkste Software unter Windows der Roboterspezialisten aus Friedberg. Alle relevanten Arbeiten, wie das Erstellen von Anlagen-Layouts und Bedienoberflächen, das Programmieren und Simulieren der gesamtem Anlagenlogik sowie die Inbetriebnahme und Anlagenüberwachung erfolgen jetzt am PC. Das erhöht die Verfügbarkeit und die Produktivität der Roboterzelle und senkt sowohl die Entwicklungs- als auch die Produktionskosten. Weil die virtuelle Steuerung eine exakte Kopie der realen ist, entstehen wirklichkeitsnahe Simulationen. Mit ihnen lassen sich eventuelle Prozessfehler oder Engpässe im Vorfeld erkennen und beseitigen. Eine weitere kosteneffiziente Anwendung von RobotStudio ist die Schulung von Mitarbeitern beim Bedienen und Programmieren der Roboterzelle.

Gegenüber seinen Vorgängern bietet RobotStudio 5.13 ein deutlich erweitertes Funktionsspektrum. So erstellt der Anwender mit der Funktion ScreenMaker schnell individuelle Benutzeroberflächen für das Handprogrammiergerät FlexPendant – ganz ohne Programmierkenntnisse und Entwicklungsumgebung.

Die neu eingeführten SmartComponents erlauben es, Peripheriegeräte wie Greifer, Sensoren, Förderbänder und Werkzeugmaschinen, realitätsgetreu in die Simulationsumgebung einzubinden. Der Anwender kann bereits in der Planungsphase exakte Aussagen treffen und wird bis hin zur virtuellen Inbetriebnahme effizient unterstützt. Eine umfangreiche Bibliothek von vordefinierten SmartComponents aus den Bereichen Logikbausteine, Sensorik und Aktorik helfen bei der Umsetzung der individuellen Komponentenerstellung. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, eigene SmartComponents über die mitgelieferte Programmierschnittstelle zu entwickeln.

Der neue Dokumenten-Manager organisiert alle projektrelevanten Daten unter einer einheitlichen Benutzerführung. Mächtige Suchfunktionen vereinfachen das Lokalisieren von Bauteilen und zugehörigen Informationen. Auch große Engineeringprojekte werden leichter beherrschbar, zeitraubendes und fehlerträchtiges Suchen von Daten entfällt.

ABB in Deutschland erzielte im Jahr 2009 einen Umsatz von 3,18 Milliarden Euro und beschäftigte 10.600 Mitarbeiter. ABB ist führend in der Energie- und Automationstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in der Energieversorgung, der Industrie und im Handel, ihre Leistung zu verbessern und die Umweltbelastung zu reduzieren. Der ABB-Konzern beschäftigt etwa 117.000 Mitarbeiter in rund 100 Ländern.

ABB Robotics ist ein führender Anbieter von Industrierobotern, von Robotersoftware, modularen Fertigungszellen und bietet Service für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche der Automation. ABB ermöglicht seinen Kunden auf der Grundlage jahrzehntelanger Erfahrungen, die Produktivität zu steigern und die Produktqualität sowie die Arbeitssicherheit zu erhöhen. Weltweit hat ABB mehr als 175.000 Roboter installiert.

Bildunterschrift:
SmartComponents ermöglichen das Einbinden von Peripheriegeräten für ein exaktes Abbild von Ablauf- und Anlagenlogik eines Robotersystems.


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    • Bettina Neubauer
      ABB Automation GmbH
      Unternehmensbereich Robotics
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      Tel.: +49 6031 85-104
      Fax: +49 6031 85-113
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