2012-04-16 - Noch bis 20. April 2012 stellt der Flughafen München die Fotoserie „Special Olympics Portrait Project“ (SOPP) des Stuttgarter Fotografen Luca Siermann aus.
Schwarz-Weiß-Porträts im Terminal 2 des Münchner Flughafens
Bereits seit 6. April 2012 sind 20 großformatige Porträts von Special-Olympics-Athleten im Terminal 2 auf der Ebene 04 des Münchner Flughafens zu sehen.
Aufgenommen wurden die Porträts von Fotograf Luca Siermann, der seit 2004 im Auftrag von ABB und Special Olympics Deutschland nationale und internationale Special-Olympics-Wettbewerbe mit seiner Kamera begleitet. Er beschreibt seine Arbeit wie folgt: „Wer diese Bilder betrachtet, der wird sich unwillkürlich fragen, was ihn von den Abgebildeten unterscheidet – und wo er ihnen gleicht.“
Entstanden ist die Idee zum SOPP in der Vorbereitung auf die Nationalen Spiele 2005 in Garmisch-Partenkirchen, wo er im Auftrag von ABB die Athleten, die Wettkämpfe, freiwillige Helfer und die besondere Atmosphäre der Veranstaltung in professionellen Bildern festgehalten hat.
Luca Siermann in Aktion bei den Winterspielen 2011 in Altenberg
„Die fotografische Auseinandersetzung mit Menschen als Studioporträt oder Reportagebild, ist in den vergangenen Jahren mit wachsender Faszination ein fester Bestandteil meiner Arbeit geworden. Daraus entstand meine Idee, den eigentlichen Stars der Special Olympics, den Athleten, eine Porträtserie zu widmen“, erklärt Siermann den Hintergrund des Projekts.
„Innerhalb eines strengen gestalterischen Rahmens - weiße Hintergründe, Querformat und schwarz-weiß – setzt sich diese Arbeit mit Persönlichkeit, Intensität und Individualität der Athleten auseinander“, so Siermann weiter.
Bis 20. April 2012 können sich Interessierte im Rahmen der Ausstellung am Münchner Flughafen noch von der Aussagekraft der Bilder überzeugen. Vor den Special Olympics Ende Mai in der bayerischen Landeshauptstadt wird die Fotoserie noch im Referat für Bildung und Sport der Stadt München und im dortigen Olympia-Einkaufszentrum zu sehen sein.