LON Sternkoppler RER 111

Der LON Sternkoppler RER 111 dient der sternförmigen optischen Anbindung von Geräten, die mit dem LON-Bus arbeiten.

Der LON-Bus ist ein Kommunikationssystem aus Geräten, die das LonWorks Netzwerk und seine korrespondierenden LonTalk-Protokolle nutzen.

Eigenschaften dieses Kommunikationssystems sind

  • Geschwindigkeit von 1,25 Mbit/s
  • Mehrere Kommunikationsmedien
  • Horizontale Kommunikation möglich
  • Niedriger Wartungsaufwand
  • Herstellerunabhängige Geräte
  • Das RER 111 stellt den Knotenpunkt dar , an dem andere LON-Geräte angeschlossen werden. Dies geschieht durch Optionskarten, die sich in den neun Slots im RER 111 befinden.

Der Sternkoppler RER 111 beinhaltet
  • Einfache oder redundante Netzteile mit Eingangsspannung 110...240 VAC/DC oder 24...60 VDC
  • Eingangs- /Ausgangskarte
  • 9 Slots für Optionskarten

Typen von Optionskarten

SFIBER-C:
Bietet drei Ports zum Lichtwellenleiteranschluss von Feldgeräten, weiteren RER-Sternkopplern oder übergeordneten Geräten wie z.B. einer MicroSCADA.

SRS485-C:
Wird zur Verbindung eines Gerätes mit dem LONWORKS-Netzwerk über eine RS485-Schnittstelle verwendet. Diese Karte beinhaltet außerdem einen Lichtwellenleiter-Port.

Serieller LonTalk Adapter SLTA-C:
Stellt eine RS232-Verbindung zum Anschluss von übergeordneten Geräten (z.B. Überwachungsgeräte, PCs, etc.) an das LONWORKS-Netzwerk bereit. Über den Lichtwellenleiter-Port kann der Adapter auch zur Verbindung von RER 111-Sternkopplern genutzt werden.

Router SROUT-C:
Wird genutzt für die Verbindung von Geräten mit elektrischen (TP/XF-78 oder TP/XF-1250) oder optischen Anschlüssen. Bietet auch die Möglichkeit, ein übergreifendes System in viele Sub-Systeme aufzuteilen.

Redundanzmodul SREDU-C:
Kann für die redundante, optische Verbindung von Geräten genutzt werden.

LON Clock Master mit RS232/TTL-Anschluss SLCM-C und LON Clock Master mit Lichtwellenleiter-Anschluss SLCMFO-C:
Zur Taktung von Feldgeräten zur Zeitsynchronisation im LON-Netzwerk. Fünf unterschiedliche Zeitsynchronisationsmethoden sind möglich, abhängig vom Typ der genutzten Feldgeräte und der notwendigen Genauigkeit.

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